Chronologie des amerikanischen Angriffskrieges gegen Venezuela
Der Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten und Venezuela bezeichnet die seit August 2025 eskalierende Verschlechterung der bilateralen Beziehungen. Während das Verhältnis zuvor bereits durch diplomatische Spannungen sowie wechselseitige Sanktionsmaßnahmen belastet war, führte die am 8. August 2025 erfolgte Verdopplung des von den Vereinigten Staaten ausgelobten Kopfgeldes auf den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro zu einer signifikanten Intensivierung der Krise.
Ende August kündigte das US‑Verteidigungsministerium eine Ausweitung der maritimen Präsenz im karibischen Raum an. Am 4. September 2025 verlegten die Vereinigten Staaten zwei Flugzeugträgerkampfgruppen, begleitet von Zerstörern und U‑Booten, in internationale Gewässer vor der venezolanischen Küste. Offiziell wurde dieser Schritt mit der Bekämpfung des Drogenhandels und dem Schutz maritimer Handelsrouten begründet. In der sicherheitspolitischen Fachliteratur wurde die Maßnahme jedoch überwiegend als strategische Druckausübung im Kontext venezolanischer Ölexporte interpretiert. Die venezolanische Regierung reagierte mit der Mobilisierung eigener Marineeinheiten und der Anforderung russischer Su‑30‑Kampfflugzeuge, was zu mehreren dokumentierten Luftraumverletzungen führte.
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